Gartenhüttenbrand: Hund stirbt vermutlich – Frau wird verletzt

Der Brand einer Gartenhütte in einer Kleingartensiedlung im Schreberweg wurde den Rettungskräften am Dienstagmorgen (12.02.) gegen 5.30 Uhr gemeldet.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand eine Hütte in Vollbrand, vier weitere Gartenparzellen wurde durch die starke Hitzeentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung in der Kleingartenanlage hatte die Feuerwehr zunächst Probleme, genug Löschwasser zum Brandherd fördern zu können. In Folge wurden dann Tanklöschfahrzeuge nachalarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Brand anschließend rasch unter Kontrolle.

Eine 63-jährige Frau, die in der Hütte übernachtete, wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Einer ihrer drei Hunde kam vermutlich in den Flammen um. Der bei dem Brand entstandene Schaden beträgt nach ersten vorsichtigen Schätzungen rund 10.000 Euro. Brandursache war nach ersten Erkenntnissen an der Einsatzstelle wohl eine Gasflasche. Insgesamt 7 Gasflaschen musste die Feuerwehr bergen – eine nicht ungefährliche Situation für die Einsatzkräfte. Bei einem Zwischenfall mit explodierenden Gasflaschen vor 2 Jahren in Darmstadt, wurden mehrere Feuerwehrleute verletzt. Die Berufsfeuerwehr Darmstadt, die Freiwillige Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Polizei waren mit ca. 50 Einsatzkräfte bis in den Morgen im Einsatz.

Die Polizei hat die konkreten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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