LKW Unfall auf A3 bei Weibersbrunn

LKW Unfall auf A3 bei Weibersbrunn

14. August 2018 Aus Von Armin Lerch

Am Dienstagmorgen (14.08.2018) wurden gegen 6:48 Uhr die Feuerwehren aus Waldaschaff, Bessenbach und Weibersbrunn sowie die zuständigen Führungsdienstgrade der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3 zwischen die Anschlussstellen Bessenbach / Waldaschaff und Weibersbrunn in Fahrtrichtung Nürnberg gerufen. Ein mit Kosmetikartikeln und Lebensmitteln beladener LKW und war aus derzeit noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, durchbrach die Leitplanke sowie einen Schutzzaun und war etwa 100 Meter neben der Fahrbahn im tiefer liegenden Straßengraben auf dem Dach zum Liegen gekommen. Die Ladung des Sattelzuges hatte sich über die komplette Böschung verteilt.

Mit Hilfe von Ersthelfern konnte der 57-jährige Fahrer sein Fahrzeug verlassen. Ein Entstehungsbrand wurde durch die vor der Feuerwehr eingetroffene Polizei mittels Handfeuerlöscher abgelöscht. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr versorgten Feuerwehrsanitäter den Verletzten. Weiterhin wurde der Brandschutz sichergestellt und die Autobahn für die Landung eines Rettungshubschraubers voll gesperrt. Zur Sicherung des LKW’s kamen die Seilwinden zweier Rüstwagen zum Einsatz. Auch mussten durch das Unfallgeschehen beschädigte Bäume mittels Kettensägen entfernt werden. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Verletzte an diesen übergeben. Die LKW-Tanks wurden umgepumpt, um weiteren Kraftstoffaustritt zu verhindern. Bis zum Start des Rettungshubschraubers war die Autobahn voll gesperrt. Gegen 8:00 Uhr konnten zwei der vier Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Hierfür waren zwei Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr im Einsatz.

 

Einsatzleiter Kreisbrandinspektor Otto Hofmann kann auf 15 Fahrzeuge und rund 60 Einsatzkräfte zurückgreifen.  Von Seiten des Rettungsdienstes waren ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Weiterhin sind an der Einsatzstelle die Autobahnmeisterei, Wasserwirtschaftsamt sowie die untere Wasserbehörde und Verantwortliche des bayerischen Staatsforstes zugegen.

Text: Markus Fischer – Pressesprecher der Kreisbrandinspektion