Ominöser Fund in ICE löst Großalarm aus

Ominöser Fund in ICE löst Großalarm aus

29. Juli 2018 Aus Von Armin Lerch

Große Aufregung im ICE von Würzburg nach Frankfurt am Sonntagnachmittag: Reisende fanden in einem der Zugabteile eine Petrischale mit einer undefinierbaren Substanz und informierte das Zugpersonal. Daraufhin wurde der Zug im Aschaffenburger Bahnhof gestoppt und teilweise evakuiert. Große Teile des Bahnhofes und des angrenzenden Dämmer-Tor-Carrees wurden gesperrt.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten rückte an.

Vorsorglich wurden der Finder sowie alle Personen die unmittelbar mit der Substanz in Berührung gekommen waren, von einem Notarzt gesichtet.

Unter Atemschutz und in speziellen Schutzanzügen erkundeten die Einsatzkräfte die Lage. Mit der vorhandenen Messtechnik konnte der Stoff allerdings nicht identifiziert werden. Aktuell gehen die Einsatzkräfte daher davon aus, dass es sich nicht um einen giftigen Stoff handelt. Der Inhalt wurde aber zur weiteren Untersuchung sichergestellt.

Unterdessen wurden alle Passagiere von der Polizei registriert und nach und nach in einen anderen Zugteil gebracht. Das Gepäck der Reisenden wurde von der Feuerwehr unter Atemschutz entladen und kontrolliert. Der betroffene Zugteil blieb gesperrt, gegen 19 Uhr konnte der Zug seine Fahrt aber fortsetzten.