PKW rauscht unter Sattelzug – Tödlicher Verkehrsunfall

PKW rauscht unter Sattelzug – Tödlicher Verkehrsunfall

24. März 2017 Aus Von Alexander Keutz

Auffahrunfall auf der A45 nimmt tödliches Ende – stundenlange Vollsperrung

In der Nacht auf Freitag prallte ein PKW auf der A45 zwischen Hammersbach und
Altenstadt mit hohem Geschwindigkeitsüberschuss in das Heck eines LKW. Der 36-jährige
PKW-Fahrer erlitt hierbei tödliche Verletzungen. Die A45 war für die Bergungsarbeiten
über Stunden vollgesperrt.
Am Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Langenselbold zusammen mit dem
Rettungsdienst und einem Notarzt um 02:43 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit
eingeklemmter Person auf die A45 alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erfolgten erste
Informationen, dass ein PKW unter einem LKW eingeklemmt war. Beim Eintreffen der
ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Vermutlich mit einem hohen
Geschwindigkeitsüberschuss prallte ein 36-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen mit
seinem PKW in das Heck des auf der rechten Spur fahrenden Sattelzugs. Hierbei verkeilte
sich der PKW dermaßen unter dem Sattelauflieger, dass er noch knapp 250m
mitgeschleift wurde, ehe der LKW zum Stehen kam.
Die Fahrgastzelle des PKW wurde bei dem Aufprall stark deformiert, der alleine im
Fahrzeug befindliche Fahrer war vermutlich sofort tot. Durch die Feuerwehr wurde der
Leichnam aus dem Fahrzeug geborgen, wobei der Einsatz von schwerem Gerät
erforderlich war.
Anschließend wurde die Einsatzstelle für die polizeiliche Unfallaufnahme ausgeleuchtet.
Für die Ursachenermittlungen kam auch ein Gutachter zum Einsatz. Die Feuerwehr
Langenselbold war mit 23 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen rund fünf Stunden im
Einsatz.
Die Autobahn war bis in dem Vormittag hinein vollgesperrt. Für großes Unverständnis
sorgten einmal mehr Autofahrer, die jegliche Absperrung missachteten und trotz
Vollsperrung an der Anschlussstelle Hammersbach bis an die Unfallstelle vorfuhren. Ein
PKW ließ sich auch dort nicht stoppen und umkurvte die Einsatzkräfte. Ein weiterer PKW
konnte durch die Autobahnpolizei kurz vor der Einsatzstelle angehalten werden. Beide
Fahrzeugführer müssen sich nun entsprechenden Verfahren stellen.

Text: Dennis Ernst – Feuerwehr Langenselbold