Schwerer Verkehrsunfall auf Bundesstraße – Unfallgegner flüchten

UPDATE: Mit einem vermutlich weder zugelassenen noch versicherten VW Golf wurde am späten Dienstagabend bei Egelsbach ein schwerer Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Unbeteiligter schwere Verletzungen erlitt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Polizei geht davon aus, dass am Steuer des Golfs ein 18 Jahre alter Mann aus Langen saß, gegen den nun wegen des Verdachts der Unfallflucht ermittelt wird. Fest steht bislang, dass der schwarze Wagen gegen 23.20 Uhr mit offensichtlich hoher Geschwindigkeit in das Heck einen vorausfahrenden Volvo V40 fuhr, an dessen Steuer ein 40 Jahre alter Mann aus Weiterstadt saß. Der Anstoß war so heftig, dass der Volvofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verlor und nach etwa 250 Metern links gegen eine Mauer prallte. Hierbei wurde auch eine Straßenlampe beschädigt. Als die Polizei wenig später an der Unfallstelle eintraf, waren sowohl der Golffahrer, als auch sein mutmaßlicher Beifahrer verschwunden. Bei den anschließenden Ermittlungen stießen die Beamten auf den 18-Jährigen und einen 26 Jahre alten Mann, der wohl mit in dem Wagen saß. Da der Jüngere deutlich unter Alkoholeinfluss stand, musste er eine Blutprobe abgeben. Zudem prüfen die Ermittler, ob der 18-Jährige einen Führerschein besitzt. Beide Fahrzeuge haben vermutlich nur noch Schrottwert, der von der Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt wird.

Ursprungsmeldun:

Gegen 23:15 am Dienstagabend stießen aus bislang ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge auf der Bundesstraße 3 zwischen Darmstadt und Langen in Höhe von Egelsbach zusammen. Die beiden Fahrzeuge ein VW Golf sowie ein Volvo sind jeweils Totalschaden. Der ca. 40-Jährige Fahrer des Volvo wurde durch den Unfall schwerverletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen, vermutlich junge Erwachsene, des Golfs flüchteten in das nahe gelegene Waldgebiet zwischen Egelsbach und Messel. Die Polizei setzte diverse Streifen sowie einen Hund ein, um die Flüchtigen zu fassen. Derzeit ohne Erfolg – sie sind weiterhin flüchtig. Ob sie unter Alkohol- und oder Drogeneinfluss standen is derzeit unbekannt – im Fahrzeug wurden Verpackungen von Bier gefunden. Das Trümmerfeld erstreckt sich auf fast 500 Meter. Die Fahrzeuge wurden durch die enorme Wucht knapp 300 Meter auseinander geschleudert. Eine Straßenlampe wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die B3 war bis in die Nacht vollgesperrt. Im Einsatz waren ca. 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Besonders dreist: Plötzlich fährt ein Fahrzeug an der Absperrung der Feuerwehr vorbei, durch den Grünstreifen und will die Einsatzstelle passieren. Dabei überfährt er einen teuren speziellen Feuerwehrschlauch, der bei dieser Aktion beschädigt wird. Eine große Gefahr für die Einsatzkräfte.

 

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